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Google Shopping einrichten
- 9 min read
Google Shopping einrichten
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Beinahe jeder hat sie schon einmal gesehen, doch nicht jeder weiß wie man sie tatsächlich erstellt.
Die Rede ist von Google Shopping Ads.
In diesem Artikel erklären wir was notwendig ist, um den E-Commerce Booster Shopping Ads zu aktivieren, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und welche Vorteile Shopping Kampagnen mit sich bringen.
1. Was sind Google Shopping Ads?
Google Shopping bezieht sich auf Produktsuchen und Anzeigen, die über Google in Google Shopping geschaltet und angezeigt werden. Diese Anzeigen enthalten in der Regel die Marke, den Preis, das Produktbild, Versandinformationen und Bewertungen von anderen Käufern.
Über Google Shopping können Sie Ihre Marketingstrategie erheblich verbessern, da Sie spezifische Suchanfragen in den Suchergebnissen weiter oben anzeigen können. Im Folgenden wird näher beschrieben, wie Sie Google Shopping einrichten können und was die Vorteile sind.

2. Google Shopping Voraussetzungen
Um Google Shopping einzurichten, müssen vorher einige Punkte beachtet und eingerichtet werden:
Google Ads Konto erstellen
Google Shopping Kampagnen werden wie auch Such-, Display und weitere Kampagnentypen über ihr Google Ads Konto erstellt und gesteuert. Falls Sie noch kein Google Ads Konto erstellt haben, können Sie das hier tun: https://ads.google.com/intl/de_de/home/
In diesem Tutorial wird vorausgesetzt, dass ihr Ads-Konto einsatzbereit ist; sprich: es sollten bereits alle Formalitäten bezüglich Abrechnung und Verifizierung abgeschlossen sein.
Google Merchant Center Konto einrichten
Neben dem Google Ads Konto muss noch ein Merchant Center Konto erstellt werden. Wenn Sie noch keins haben, können Sie es hier einrichten: https://www.google.com/intl/de_be/retail/solutions/merchant-center/
Im Google Merchant Center wird später der Shopping-Feed hinterlegt der Ihre Produktdaten beinhaltet. Vom Merchant Center aus (auch GMC genannt) wird Ihr Feed an ihr Google Ads Konto übertragen und weiterverarbeitet.
Konten verbinden
Haben Sie beide Konten erstellt müssen Sie eine Verbindung zwischen den beiden Konten herstellen. Gehen Sie dazu in ihr Google Merchant Center Konto auf das Zahnradsymbol und klicken Sie dann auf "Apps und Dienste".
In der Übersicht "Google-Dienste" klicken Sie auf "Dienst hinzufügen". Im neuen Fenster wählen Sie das Google Ads-Konto aus, das Sie verbinden möchten. Klicken Sie dann auf "Verknüpfen", um das Konto mit dem Unternehmensmanager zu verbinden.
Haben Sie diesen Schritt abgeschlossen, kehren Sie zurück in Ihr Google Ads-Konto, um die Verknüpfungsanfrage zu bestätigen. Klicken Sie dazu auf Tools → Data Manager → Google Merchant Center. Unter "Verwalten und verknüpfen" finden Sie die ausstehende Anfrage, die Sie nun bestätigen können.

Google Ads als Dienstleistung
Für ein performantes Google Ads Konto braucht es viele kleine Stellschrauben & Know-how. Gerne übernehmen wir diese Arbeit für Sie. Sprechen Sie uns einfach an.
Google Shopping Feed erstellen
Alle Konten erstellt und verknüpft? Prima! Nun geht es an das Herz ihrer Shopping-Kampagne: ihr Produktdatenfeed.
Da sich das Erstellen des Datenfeeds von System zu System stark unterscheidet, gehen wir bei diesem Schritt nicht zu sehr ins Detail.
Ihr Produkt-Feed ist eine detaillierte Liste ihres Produktkatalogs in einem Excel-ähnlichen Format, das Google mitteilt, welche Produkte in den Shopping-Werbekampagnen geschaltet werden können. Sie sollten immer berücksichtigen, dass ein guter Feed für den Verkaufsserfolg unerlässlich ist.
3.1 Neuen Verkaufskanal für Google Shopping anlegen
Um einen Produktfeed in Shopware 6 zu erstellen, müssen Sie zunächst einen neuen Verkaufskanal vom Typ „Produktvergleich“ anlegen. So gehen Sie vor:
- Öffnen Sie im linken Hauptmenü den Bereich „Verkaufskanäle“.
- Klicken Sie oben auf das Plus-Zeichen (+), um einen neuen Verkaufskanal hinzuzufügen.
- Wählen Sie „Produktvergleich“ aus und klicken Sie auf den blauen Button „Verkaufskanal anlegen“.
Tipp: Der Verkaufskanal „Produktvergleich“ ist speziell für Exportformate gedacht, die auf Plattformen wie Google Shopping oder Preisvergleichsportalen genutzt werden.

Falls Sie Shopware 6 als Shopsystem nutzten, können Sie ganz einfach einen neuen Verkaufskanal anlegen und Google Shopping wählen. Vorher sollten Sie jedoch noch eine dynamische Produktgruppe anlegen, die angibt welche Produkte Sie in ihrem Feed haben möchten.
Je nachdem wie häufig sich Preise, Bestände usw. ändern können Sie die Update-Frequenz des Feeds anpassen.
Als Output sollten Sie eine URL erhalten, über die der Feed zugänglich ist.
3.3 Produkt-Export konfigurieren
Im Bereich Produktexport definieren Sie die Einstellungen für den Google Shopping Feed.
- Dateiname: Legen Sie einen aussagekräftigen Namen für die Exportdatei fest, z. B. shopping-google.xml.
- Zeichenkodierung: Wählen Sie UTF-8.
- Dateiformat: XML ist für Google Shopping erforderlich.
- Varianten als eigene Produkte exportieren: Diese Option sollte aktiv sein, damit auch Varianten gelistet werden.
- Generierungsintervall: Stellen Sie auf Live, damit der Feed immer aktuell bleibt.
- Dynamische Produktgruppe: Wählen Sie hier die Produktgruppe aus, die exportiert werden soll.
3.4 Feed-Zugang und Export-URL
Im letzten Schritt nehmen Sie die Einstellungen für den Zugriff und die Erreichbarkeit des Feeds vor:
- Zugangsschlüssel: Dieser Schlüssel wird benötigt, um den Feed über eine direkte API-URL sicher abrufen zu können.
- Export-URL: Über diese URL kann die generierte XML-Datei aufgerufen und beispielsweise im Google Merchant Center hinterlegt werden.
- Aktiv: Stellen Sie sicher, dass diese Option aktiviert ist – nur dann wird der Feed bereitgestellt. Wenn keine Datei erscheint oder die URL einen Fehler anzeigt, überprüfen Sie zunächst diese Einstellung.
3.5 Template für den Produktfeed
Das Template für den Produktfeed legt fest, welche Produktdaten exportiert werden und in welchem Format diese erscheinen. Dieser Schritt ist technisch anspruchsvoller und erfordert Wissen über die Anforderungen von Google Merchant Center (GMC). Nur ein korrekt aufgebauter Feed sorgt dafür, dass Ihre Produkte optimal interpretiert und ausgespielt werden – eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Google Shopping-Kampagnen.
Das Template besteht dabei aus drei Komponenten: der Kopfzeile (Header), den Produktzeilen (Body) und der Fußzeile (Footer). Es wird in der Programmiersprache Twig geschrieben, die in Shopware 6 zur Template-Erstellung verwendet wird.
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Keine Zeit, selbst ein passendes Template zu schreiben? Kein Problem! Wir stellen Ihnen ein optimiertes Basis-Template zur Verfügung, das sofort einsatzbereit ist und alle wichtigen Felder für Google Shopping enthält.
Hier finden Sie ein sofort einsatzbereites Template, das alle erforderlichen Felder gemäß den aktuellen Google-Richtlinien enthält.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Optimiert für Google Shopping: Alle Pflicht- und empfohlenen Felder enthalten
- Technischer Aufwand minimal: Kein mühsames Einarbeiten in Template-Logik oder Google-Anforderungen nötig
- Schnell anpassbar: Erweiterbar für spezielle Produktmerkmale oder Custom Labels
Feed im GMC hinterlegen
- Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit
- Display Ads
- Kostenlose Einträge
- Kostenlose lokale Einträge
- Shopping-Anzeigen
- Google Tabellen
- Geplanter Abruf
- Hochladen
- Content API
3. Kampagne in Google Ads einrichten
Sobald Sie das Merchant Center-Konto und die Produkt-Feeds erstellt haben, können Sie ihre ersten Shopping-Anzeigen (oder Produktlisten-Anzeigen) erstellen.
Falls ihr Feed noch nicht freigegeben wurde, können Sie trotzdem die Anzeigen vorbereiten und aktiv schalten. Die Produkte werden dann nach und nach der Kampagne hinzugefügt, sobald Google sie freigegeben hat.
Gehen Sie also in ihren Google Ads Account und erstellen Sie eine neue Kampagne.
Nun können Sie unter dem Punkt Shopping ihr Merchant Center Konto auswählen:

Als Nächstes wählen Sie den Kampagnenuntertyp aus. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer Smarten Shopping-Kampagne und einer Standard-Shopping-Kampagne.
Beide Typen haben Ihre Daseinsberechtigung. Smarte Kampagnen haben einen deutlich geringeren Verwaltungsaufwand, jedoch auch weniger Steuerungsmöglichkeiten im Gegensatz zu Standard-Shopping-Kampagnen.
Haben Sie sich für einen Typ entschieden geben Sie im nächsten Schritt nur noch den Namen ihrer Kampagne, die Gebotsstrategie und ihr Budget an. Je nachdem welchen Typ Sie gewählt haben unterscheiden sich diese Punkte geringfügig.
Bleibt nur noch das Speichern, und fertig.
Anzeigen und Feeds optimieren
- Organisieren Sie ihren Feed-Inhalt gemäß den Spezifikationen von Google
- Optimierung der Produkttitel nach den SEO Richtlinien (Suchmaschinenoptimierung)
- Nutzen Sie Short- und Longtail Keywords in Titeln und Beschreibungen
- Nutzung von Produkterweiterungen und Händleraktionen zur Steigerung der Sichtbarkeit und der Klickrate
- Die Bilder sollten qualitativ hochwertig sein
- Einrichten von Produktgruppen für die Kampagnensegmentierung
Google Ads Conversion Tracking
Stellen Sie sicher, dass Sie Conversion-Tracking eingerichtet haben, um den Erfolg Ihrer Shopping-Kampagnen messen zu können. Nutzen Sie das Conversion-Tracking-Plugin für Shopware 6, falls Sie noch kein Plugin im Einsatz haben.
6. Fazit
Google Shopping Ads kann ein äußerst effektiver Kanal sein, um Einnahmen für Einzelhändler zu generieren, insbesondere dank der Fortschritte bei intelligenten Gebots- und Targeting-Tools, verbessertem Inventar und anderen Funktionen, die die Wirkung ihrer Shopping-Kampagnen verbessern können.
Der ROAS ihrer Shopping-Werbekampagnen hängt jedoch von ihrer Fähigkeit ab, alles von ihrem Produkt-Feed bis zu ihrer Struktur und Ausrichtung zu testen und zu optimieren. Sie haben Erfolg mit Shopping-Kampagnen, wenn Sie einen Ansatz wählen, der die folgenden drei Bereiche verbessert:
- Produkt-Feed-Optimierung
- Targeting- und Gebotsstrategie
- Kampagnenstruktur